Der Weltvegantag: Muss es für alles einen Tag geben?

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Der Weltvegantag: Muss es für alles einen Tag geben?

Vegan, vegan, vegan – manchmal kommt mir das Wort echt zu den Ohren raus, so oft wie ich es verwende, höre und lese. Und das obwohl ich selbst vegan lebe. Ist ein Weltvegantag da nicht irgendwie zu viel des Guten?

Wieder mal gibt’s meine Meinung ganz zu Beginn: Der Weltvegantag (offizielle Seite hier) ist absolut gerechtfertigt und eine sehr gute Sache. Hier erzähl ich euch die Gründe.

Warum gibt es den Weltvegantag?

Am Weltvegantag wird die vegane Lebensweise gefeiert und darüber aufgeklärt, und zwar an vielen Orten auf der ganzen Welt. Es finden Informationsveranstaltungen zum Thema statt, manche Gruppierungen veranstalten Events, an denen Filme gezeigt werden. Es gibt Aktionen auf der Straße, Flashmobs, Stände mit veganem Essen und und und. 

Und wozu das alles?

Aufklärungsarbeit ist wichtig (rund ums Jahr), denn leider sind immer noch viele Menschen der Meinung, eine vegane Lebensweise wäre nicht gesund, nicht normal, extrem oder nur schwer möglich. Der Weltvegantag steht für die große Bedeutung, die eine vegane Lebensweise für die Natur, die Tiere und schlussendlich auch für uns Menschen hat. Vegan zu leben, ist unbestritten das Beste, was jeder Einzelne für unseren Planeten und alles Leben darauf tun kann. Je mehr Menschen ihr Bestes geben, desto größer ist der Effekt – darum ist es wichtig, sein Wissen darüber mit möglichst vielen Menschen zu teilen und sie zum Umdenken zu bewegen. 

Genau aus diesem Grund gibt es auch meinen kleinen Blog hier. Keiner, der vegan lebt und davon überzeugt ist, sollte seine Meinung zurückhalten. Schreit es raus in die Welt, erzählt jedem davon und lasst euch von dummen Sprüchen nicht unterkriegen. Und vor allem: Bleibt dabei immer positiv und sachlich, denn sonst bewirkt es das Gegenteil. Keiner will wissen, was er falsch macht, aber jeder will wissen, was er besser machen kann. 

Wann ist denn überhaupt Weltvegantag?

Am 1. November jedes Jahr. Es gibt ihn schon seit 1994. Im Jahr 1944 nämlich gründete der Engländer Donald Watson die sogenannte Vegan Society, eine Vereinigung für Veganer. 50 Jahre später wollte diese Vereinigung ihr langes Bestehen feiern und gründete den Weltvegantag. Da es nicht gelang, den genauen Gründungstag zu ermitteln, einigten sie sich auf den 1. November.

So, das war’s schon. Mehr gibt’s zum Weltvegantag eigentlich gar nicht zu sagen. Vielleicht wollt ihr wissen, wie ihr diesen Tag nutzen oder feiern könnt. Muss man dafür Mitglied in irgendeinem Verein sein, eine Organisation unterstützen oder was Großes auf die Beine stellen? Nein. Auch wenn das natürlich super wäre. Ihr könnt aber auch einfach euren Tag vegan gestalten, Freunde zum veganen Essen einladen oder euch zum Thema weiterbilden. Schreibt mir doch in die Kommentare, ob und wie ihr diesen Tag feiert.

Und gebt den Tieren eure Stimme!

Annette
Hi, ich bin Annette, freiberufliche Texterin. Hier schreibe ich über Tierschutz im Alltag – weil ich daran glaube, dass jeder Mensch glücklich leben kann, ohne durch seine Gewohnheiten anderen Lebewesen zu schaden.

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