Vegan reisen: Meine Tipps, wie’s klappt

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Vegan reisen: Meine Tipps, wie’s klappt

Reisen und Tiere – das sind meine zwei großen Leidenschaften. Deshalb will ich natürlich auch dann nicht für Tierleid verantwortlich sein, wenn ich unterwegs bin. Hier sind meine Tipps – vegan reisen ist easy!

Vegan reisen ist in manchen Ländern gar nicht so einfach – in manchen dagegen viel leichter als in Deutschland. Egal, wohin es dich verschlägt: Es gibt einige Tipps und Tricks für veganes Reisen, die überall funktionieren. Folgende Erfahrungen habe ich im Laufe der Zeit als vegan Reisende gemacht:

1. Beim Essengehen freundlich nachfragen. 

Meiner Erfahrung nach sind alle Kellner/Köche sehr zuvorkommend, wenn man in einem Restaurant ohne veganes Angebot freundlich nachfragt, ob sie nicht was zaubern können. Köche sind oft wahre Künstler und noch dazu sehr kreativ, weshalb es meistens gar kein Problem für sie ist, irgendwo etwas wegzulassen oder zu ersetzen. 

Pluspunkt: Du gibst gleichzeitig den Impuls, die Speisekarte um etwas Veganes zu erweitern und trägst den veganen Lebensstil dadurch in die Welt.

2. In Ferienhäusern oder Airbnb-Wohnungen übernachten.

Mit eigener Küche kannst du selber kochen, was ungemein hilfreich ist, wenn man vegan reisen möchte. Natürlich gibt es nicht in jedem Land Supermärkte mit guten veganen Produkten. Aber irgendwas findet man immer – und wenn es nur Gemüse ist. Und man wird mitunter gezwungen, erfinderisch zu werden, was ich als Kochmuffel gar nicht so schlecht finde. Außerdem können häufige Restaurantbesuche ganz schön ins Geld gehen, vor allem wenn man wie ich oft längere Zeit verreist ist. Somit hast du auch gleich etwas Geld gespart.

3. Immer eigene Snacks dabeihaben.

Wir Veganer sollten viele Nüsse, Samen und Getreide essen – das weißt du sicher. Auf Reisen sind diese Sachen super praktisch: Sie befinden sich ganz oft in Riegeln und in kleinen Tütchen, die du easy mitnehmen kannst. Ich kaufe mir meist ein Päckchen ungesalzene Cashewkerne oder Walnüsse. Beim Erkunden der Stadt oder während einer Wanderung hab ich somit immer einen gesunden und unkomplizierten Snack dabei, der außerdem für eine ganze Weile satt macht. Trockenfrüchte eignen sich auch wunderbar. Nüsse bekommst du übrigens überall auf der Welt.

4. Apps benutzen.

Wenn du keine Lust hast, immer Google zu befragen, wo es gute vegane Läden gibt, dann schau dir die App Happy Cow an. Sie ist zwar nicht kostenlos, aber dafür überaus hilfreich. Du gibst einfach den Ort ein, an den du reist, und sie spuckt dir alle Restaurants und Cafés aus, die es dort gibt. 

Ganz ähnlich und noch dazu kostenlos funktioniert die App vanilla bean. Sie zeigt dir Lokale in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und den USA an. Außerdem kannst du nach deinen eigenen Kriterien (zum Beispiel glutenfrei oder Bio) filtern.

Über die jeweiligen Webseiten von Happy Cow und vanilla bean klappt die Suche übrigens auch, falls du schon im Voraus vom Schreibtisch aus deine vegane Reise planen willst.

5. Den Fokus etwas weg vom Essen lenken. 

Wenn man sich bewusst macht, warum man vegan lebt, ist es gar nicht so schlimm, sich für eine gewisse Zeit ein wenig einzuschränken. Wir retten Tiere, den Planeten und kämpfen für eine bessere Welt. Diese Gedanken sind es, die mich darüber hinwegtrösten, wenn ich meine Lieblings-Hafermilch in einem Land nicht finde oder es ein Wochenende lang nur Pommes und Salat gibt (was wirklich fast nie vorkommt, weil es so gut wie überall vegane Sachen gibt). 

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Vegan in Barcelona: ganz einfach!

Haben dir diese Tipps geholfen? Hast du vielleicht noch einen auf Lager, den du hier nicht finden konntest? Dann freu ich mich sehr über eine Nachricht.

Wenn du mehr Fotos von meinen Reisen sehen möchtest, dann schau doch mal auf meinem Instagram-Profil vorbei. Momentan bin ich zum Beispiel in Barcelona und schlemme mich durch die vielen veganen Cafés, die es hier gibt.

Vegan reisen ist easy! Ich wünsche dir wundervolle Erlebnisse 🙂

Übrigens bin ich auch bei Pinterest:

Annette Nenner
Hi, ich bin Annette, freiberufliche Texterin. Hier schreibe ich über Tierschutz im Alltag – weil ich daran glaube, dass jeder Mensch glücklich leben kann, ohne durch seine Gewohnheiten anderen Lebewesen zu schaden.
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